Finanzartikel mit Schlagwort: ‘Zusammenfassende Meldung’

Zusammenfassende Meldung ab 2012

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Die Bagatellgrenze für die vierteljährliche Abgabe der Zusammenfassenden Meldung ist zum 01.01.2012 auf 50.000 EUR von bisher 100.000 EUR gesenkt worden. Sofern Unternehmer umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen erbringen, ist deshalb ab 2012 eine Überprüfung vorzunehmen, ob nicht auf monatliche Abgabe umgestellt werden muss. Hierfür sind auch die Umsätze des Jahres 2011 zu überprüfen. Lag der Umsatz aus innergemeinschaftlichen Lieferungen in einem der Quartale über 50.000 EUR, ist die monatliche Abgabe in 2012 verpflichtend. Seit 2010 ist nicht nur für innergemeinschaftliche Lieferungen eine Zusammenfassende Meldung einzureichen. Auch für grenzüberschreitende Dienstleistungen in der EU sind bei Grundregelfällen Meldungen vorzunehmen.
 

Einheitliche Zusammenfassende Meldung

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Das Bundeszentralamt für Steuern weist darauf hin, dass innergemeinschaftliche Warenlieferungen und innergemeinschaftliche sonstige Leistungen in einer gemeinsamen ZM gemeldet werden müssen. Sofern der Unternehmer für innergemeinschaftliche Warenlieferungen eine monatliche ZM übermittelt, sind die innergemeinschaftlichen sonstigen Leistungen in die ZM für den letzten Monat des Kalendervierteljahres aufzunehmen. Alternativ kann der Unternehmer die sonstigen innergemeinschaftlichen Leistungen auch in die ZM für den jeweiligen Kalendermonat aufnehmen. Hinweis: Die melderechtlichen Besonderheiten für die innergemeinschaftlichen sonstigen Leistungen sind ab dem 01.07.2010 zu beachten.
 

Zusammenfassende Meldung – ZM

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Seit dem 01.07.2010 gilt eine neue Abgabefrist: Danach ist die ZM monatlich bis zum 25. des Folgemonats abzugeben, wenn die Umsätze aus innergemeinschaftlichen Lieferungen und Lieferungen im Rahmen innergemeinschaftlicher Dreiecksgeschäfte im Quartal 100.000 EUR übersteigen. Das Bundesfinanzministerium hat die Vorgehensweise in einem BMF-Schreiben vom 15.06.2010 näher erläutert. Wird die Beitragsgrenze erst im zweiten Monat des Quartals überschritten, kann der Unternehmer eine ZM für die ersten beiden Monate des Quartals übermitteln, in der die Angaben für beide Monate zusammengefasst werden. Alternativ kann jeweils eine ZM für jeden der abgelaufenen Monate abgegeben werden. Überschreitet der Unternehmer die Beitragsgrenze erst im dritten Monat des Quartals, kann er statt einer ZM für dieses Quartal jeweils gesondert eine ZM für jeden der drei Monate dieses Quartals übermitteln. Sofern für die laufende Buchhaltung eine Dauerfristverlängerung besteht, kann diese ab 01.07.2010 nicht mehr für die ZM zur Anwendung gebracht werden.