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Finanzartikel mit Schlagwort: ‘software’

Praktische Buchhaltungstipps für Existenzgründer

Geschrieben von Sung am in Autoren - Finanztexte

Da in einem Unternehmen grundsätzlich sämtliche Ein- und Ausgaben festgehalten werden müssen, ist eine richtig ausgeführte Buchhaltung besonders für Existenzgründer und Selbstständige in der Anfangsphase sehr wichtig. Andernfalls lassen sich später die Gewinne bzw. Verluste nicht korrekt errechnen und man kann man sich keinen genauen Überblick über die persönlichen Finanzen verschaffen. Die meisten Unternehmer kennen sich jedoch nicht sehr gut mit der Buchhaltung aus und trauen es sich nicht zu, diese Aufgabe selbst in die Hand zu nehmen.

 

AfA von gebrauchter Software

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Bisher war gebrauchte Software vom Wiederverkauf grundsätzlich ausgeschlossen und nur dann möglich, wenn sich die Programme auf einer CD des Herstellers befanden. Nach einem Urteil des EuGH vom 03.07.2012 dürfen auch gebrauchte Programme gekauft bzw. im Internet heruntergeladen werden. Beim Kauf von Software, die mehr als 410 EUR kostet (neu oder gebraucht), wird in der Regel über drei Jahre abgeschrieben. Updates stellen immer sofortigen Betriebsausgabenabzug dar. Bei Software, die bis zu 410 EUR kostet, kommt die Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter in Betracht.
 

Ansparabschreibung für Software

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Für die frühere Ansparabschreibung, dem jetzigen Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung für kleinere und mittlere Betriebe oder Investitionszulage ist die Abgrenzung zwischen materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern von Bedeutung. Entwickelte Software (Individualsoftware) ist ein immaterielles Wirtschaftsgut, für das derartige Vergünstigungen nicht in Frage kommen. Ob Standardsoftware, die nicht für einen bestimmten Anwender entwickelt wurde, materielle Wirtschaftsgüter sein können, war bisher nicht entschieden. Nach Auffassung des BFH ist jede Software grundsätzlich ein immaterielles Wirtschaftsgut. Der Wert der Software besteht in dem geistigen Gehalt des Programms; der Wert des Datenträgers ist unbedeutend. Der BFH ließ jedoch offen, ob bei gemeinsamem Erwerb des Computerprogramms mit dem Computer (Hardware) eine andere Auffassung möglich sei.
 

Abschreibung von Software

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Da die Abschreibungsregeln für geringwertige Wirtschaftsgüter nur für bewegliche Wirtschaftsgüter gelten, sind diese für immaterielle Wirtschaftsgüter wie Software nicht in Betracht gekommen. Bis zur Grenze von 410 Euro hat die Finanzverwaltung Software jedoch grundsätzlich als Trivialprogramme und damit als materielle Wirtschaftsgüter angesehen. Die Sofortabschreibung von GWG war insofern möglich. Durch die Gesetzesänderung ab 2008 wurde der Grenzwert für die GWG-Regelung auf 150 Euro reduziert. Die Finanzverwaltung hat nun auch den Grenzwert für die Beurteilung auf 150 Euro als Trivialprogramm angepasst (Entwurf der neuen Einkommensteuerrichtlinien 2008).