Finanzartikel mit Schlagwort: ‘pflegeversicherung’

Ab 2010 verbesserte Absetzbarkeit von Kranken- und Pflegeversicherung

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Nach dem Gesetzesentwurf (BürgerEntlastG) ist ab 2010 die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung stark ausgeweitet. So können künftig alle Aufwendungen steuerlich berücksichtigt werden, soweit diese dazu dienen, ein Leistungsniveau abzusichern, das im Wesentlichen der gesetzlichen Kranken- und der sozialen Pflegepflichtversicherung entspricht. Auch Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung können steuerlich berücksichtigt werden. Neu ist auch die voll umfängliche Absetzbarkeit der Beiträge für Kinder, die bei ihren Eltern privat mitversichert werden. Sonderleistungen wie Krankengeld fallen nicht unter die Neuregelung. Nach geltendem Recht sind die Beiträge für eine Kranken- und Pflegeversicherung nur in eingeschränktem Umfang steuerlich abziehbar.
 

Reform der Pflegeversicherung zum 01.07.2008

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Zum 01.07.2008 wird die beschlossene Reform der Pflegeversicherung umgesetzt. Der allgemeine Satz steigt auf 1,95 % (vorher 1,7 %) bzw. für Kinderlose auf 2,2 % (vorher 1,95 %). Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen diese Beiträge je zur Hälfte, nur der Beitragszuschlag für Kinderlose in Höhe von 0,25 % ist vom Arbeitnehmer allein zu tragen. Im Bundesland Sachsen gilt wie bisher eine abweichende Regelung (Arbeitnehmer trägt 1,475 %, Arbeitgeber 0,475 %). Zudem werden die Leistungen der Pflegeversicherung verbessert. Einer der Schwerpunkte liegt in dem Bereich der ambulanten Leistungen. Für Angehörige, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, wird eine Pflegezeit eingeführt (unbezahlte Freistellung von bis zu sechs Monaten).