Finanzartikel mit Schlagwort: ‘lohnsteuer’

In Frankreich die Einführung der Lohnsteuer ab 2019

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Bisher mussten Steuerpflichtige ihre Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit im Folgejahr ihrer Erzielung erklären und versteuern. Ab dem 1. Januar 2019 wird in Frankreich, wie in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern, die Lohnsteuer direkt vom Gehalt über den Arbeitgeber einbehalten. Alle Arbeitgeber, einschließlich ausländische Arbeitgeber, deren Arbeitnehmer in Frankreich tätig sind, sind von der Lohnsteuerreform betroffen, unabhängig von der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer. Diese Reform betrifft nur die Modalitäten der Steuererhebung: Die Berechnungsgrundlagen der Einkommensteuer sowie die Berücksichtigung der familiären Situation bleiben unverändert. Allerdings bringt die Reform zusätzliche Verpflichtungen für Unternehmen mit sich, die sich bis Ende Dezember 2018 darauf vorbereiten sollten.
 

Abgabefristen für Lohnsteueranmeldungen

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Ab dem Kalenderjahr 2009 haben sich durch zwischenzeitliche Gesetzesbeschlüsse neue Grenzwerte für die Abgabe von Lohnsteueranmeldungen ergeben. Monatlich ist nur einzureichen, wenn im vorangegangenen Kalenderjahr mehr als 4.000 EUR Lohnsteuer an die Finanzverwaltung entrichtet wurde. Für die jährliche Abgabe gilt ab 2009 unter Bezugnahme auf das vorangegangene Kalenderjahr ein Grenzwert von 1.000 EUR. Die neuen Grenzwerte für die Abgabe der Lohnsteueranmeldung sind ab 2009 anzuwenden.
 

Elektronische Übermittlung von Lohnsteuerbescheinigungen

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Authentifiziert bedeutet, dass der Datenübermittler sich gegenüber der Steuerverwaltung sicher identifizieren muss. Diese Identifikation erfolgt durch elektronische Zertifikate, die über die Buchhaltungssoftware oder das Elster-Online-Portal beantragt werden. Nach § 1 Abs. 1 Satz 2 der Steuerdatenübermittlungsverordnung können auch Dritte mit der elektronischen Übermittlung beauftragt werden. Selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter können demnach ein Zertifikat beantragen, um die Daten ihrer Mandaten zu übermitteln. Die Übermittlung von Daten wird nicht gleichgesetzt mit dem Erstellen der Daten. Somit haftet der authentifizierte Absender auch nicht für den Inhalt der Übertragung. Gemäß § 41 b Abs. 1 Einkommensteuergesetz können Lohnsteuerbescheinigungsdaten nur noch authentifiziert übermittelt werden. Lohnsteuerbescheinigungen für 2008 sind hiervon noch nicht betroffen.
 

Lohnsteuer-Ermäßigungsantrag 2008 – Frist noch bis 30.11.2008

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Die Eintragung eines Freibetrags auf der Lohnsteuerkarte ist noch durch die Abgabe eines Lohnsteuer-Ermäßigungsantrags bis 30.11.2008 möglich. Dadurch kann schon jetzt an überzahlte Lohnsteuer für das Jahr 2008 herangekommen werden und nicht erst nach Veranlagung der Einkommensteuer 2008. Eingetragen werden können u. a. Verluste aus anderen Einkunftsarten (z. B. Vermietung und Verpachtung), unbeschränkt abziehbare Sonderausgaben, Werbungskosten die höher sind als der Pauschbetrag von 920 EUR, welche die Antragsgrenze von insgesamt 600 EUR übersteigen. Bei Möglichkeit den Antrag noch bis 30.11.2008 abgeben und so den Zinsvorteil nutzen.