Finanzartikel mit Schlagwort: ‘krankenversicherung’

Krankenversicherung der Rentner

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Der Gesetzgeber beschränkt bereits seit 1977 den Zugang zur KVdR, indem bestimmte Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllt werden müssen. Die Bundesregierung teilt aufgrund einer kleinen Anfrage der Fraktion Linke mit, dass dies auch seine Berechtigung habe. Wer als Rentner die Vorversicherungszeit nicht erfüllt und freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, hat Beiträge auf alle beitragspflichtigen Einkünfte zu entrichten. Deshalb führt die freiwillige Mitgliedschaft zwangsweise zu höheren Beitragsbelastungen gegenüber pflichtversicherten Rentnern in der KVdR. Freiwillig Versicherte erhalten einen Beitragszuschuss, während Mitglieder der KVdR nur die Hälfte der Beiträge tragen müssen.
 

Bonusprogramm ges. Krankenversicherung

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Das BMF hat mit Pressemitteilung vom 13.03.2017 Stellung genommen zur geänderten Rechtslage nach dem BFH Urteil vom 01.06.2016, hinsichtlich der Auswirkungen der Teilnahme an Bonusprogrammen der gesetzlichen Krankenversicherung auf die Einkommensbesteuerung. U.a. wird aufgeführt, dass betroffene Personen zunächst nichts veranlassen müssen. Wenn entsprechende Leistungen durch die Krankenversicherung erstattet werden, dann stellt die Krankenversicherung eine Papierbescheinigung aus. Diese ist beim zuständigen Finanzamt einzureichen und ist Voraussetzung und Grundlage für eine Prüfung der Einkommensteuerfestsetzung durch das Finanzamt. Die Krankenversicherungen wurden gebeten, bei den von Ihnen angebotenen Bonusprogrammen festzustellen, ob die Voraussetzungen der BFH Entscheidung erfüllt sind. Aus den genannten Bescheinigungen wird eine Korrektur der bislang elektronisch übermittelten Beitragsrückerstattung en hervorgehen.
 

Anrechnung der Zuschüsse zur Krankenversicherung

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Die Finanzverwaltung hat in ihrem Schreiben vom 09.04.2015 zur Anrechnung der Zuschüsse zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung mitgeteilt, dass die Einsprüche diesbezüglich zurückgewiesen werden. Der BFH hat mit seiner aktuellen Entscheidung klargestellt, dass es keine gegen das Grundgesetz verstoßende Regelung sei. Damit ist die volle Anrechnung der Zuschüsse beim Ansatz der privaten Kranken- und Pflegeversicherung im Rahmen der Basisvorsorge nicht zu beanstanden. Gegen die Allgemeinverfügung kann der betreffende Steuerpflichtige Klage bei seinem zuständigen Finanzamt innerhalb eines Jahres ab Ergehen der Allgemeinverfügung einlegen. Ein Einspruch ist hingegen unzulässig.
 

Ab 2010 verbesserte Absetzbarkeit von Kranken- und Pflegeversicherung

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Nach dem Gesetzesentwurf (BürgerEntlastG) ist ab 2010 die steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung stark ausgeweitet. So können künftig alle Aufwendungen steuerlich berücksichtigt werden, soweit diese dazu dienen, ein Leistungsniveau abzusichern, das im Wesentlichen der gesetzlichen Kranken- und der sozialen Pflegepflichtversicherung entspricht. Auch Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung können steuerlich berücksichtigt werden. Neu ist auch die voll umfängliche Absetzbarkeit der Beiträge für Kinder, die bei ihren Eltern privat mitversichert werden. Sonderleistungen wie Krankengeld fallen nicht unter die Neuregelung. Nach geltendem Recht sind die Beiträge für eine Kranken- und Pflegeversicherung nur in eingeschränktem Umfang steuerlich abziehbar.