Finanzartikel mit Schlagwort: ‘kinderfreibetrag’

Übergangszeiten beim Kindergeld

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Durch eine gesetzliche Neuregelung wird ab 2015 Kindergeld und Kinderfreibetrag auch bei Übergangszeiten bis zu vier Monaten gewährt, wenn von der Ausbildung in den freiwilligen Wehrdienst gewechselt wird. Die Rechtsprechung hat nun die Anwendungslücke geschlossen, da der freiwillige Wehrdienst bereits ab 2013 besteht. Damit sind auch die Fälle mit Kindergeld bzw. Kinderfreibetragsanspruch belegt, bei denen der Übergangszeitraum bereits im Jahr 2013 oder 2014 eingetreten ist.
 

Fünftelregelung und mehrere Kinder

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Die Vergleichsrechnung zwischen dem Kindergeldanspruch und der Einkommensteuerminderung durch Anrechnung der Kinderfreibeträge wird von der Finanzverwaltung für jedes Kind gesondert ermittelt. Da die außerordentliche Einkünften (z.B. Abfindungen) unter Umständen mit Anwendung der Fünftelregelung ermäßigt versteuert werden, Kann die Vergleichsrechnung im Steuerbescheid unterbleiben und so kein steuerlicher Vorteil in Erscheinung treten. Gegen diesbezügliche Bescheide soll unter Hinweis auf das Aktenzeichen beim Bundesfinanzhof (Az. III R 86/07 und III R 50/08) Einspruch eingelegt und ggf. Ruhen des Verfahrens beantrag werden.
 

Förderung von Familien und haushaltsnahe Dienstleistungen

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Das Bundeskabinett hat am 15.10.2008 einem neuen Gesetzesentwurf zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen zugestimmt. Dabei wird der Kinderfreibetrag für jedes Kind von 3.648 EUR auf 3.840 EUR erhöht. Das Kindergeld für das erste und zweite Kind von 154 EUR auf 164 EUR, für das dritte Kind von 154 EUR auf 170 EUR und für das vierte und weitere Kind von 179 EUR auf 195 EUR monatlich angehoben. Die Förderung für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und haushaltsnahe Dienstleistungen werden künftig in einer einheitlichen Vorschrift zusammengefasst. Die Förderung wird mit einheitlich 20 % der Aufwendungen von bis zu 20.000 EUR, höchstens 4.000 EUR pro Jahr ausgeweitet. Jeweils zum Schuljahresbeginn erhalten Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Leistung für die Schule in Höhe von 100 EUR.