Finanzartikel mit Schlagwort: ‘Homeoffice’

Homeoffice dauerhaft ausweiten

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Knapp über die Hälfte der Unternehmen in Deutschland wollen Homeoffice dauerhaft stärker etablieren. Die vorliegende Studie sieht die Corona-Krise als Schub für das Homeoffice. Dreiviertel der Unternehmen haben zur Bewältigung der Corona-Krise Teile ihrer Belegschaft ins Homeoffice geschickt. Es sind in vielen Unternehmen beträchtliche Umstellungen in digitale Infrastruktur und neue Kommunikationstechnologie erfolgt, die nicht ungenutzt bleiben soll. 56 Prozent der befragten Beschäftigen können von zu Hause aus arbeiten. Auch eine Auswertung von Stellenanzeigen belegt, dass vermehrt Arbeit im Homeoffice ausgeschrieben ist. Dass Jobs jedoch in der Zukunft vollständig ins Homeoffice verlagert werden, dürfte nach der Studie eine Ausnahme bleiben. Dies wäre aus Mangel an sozialen Kontakten, fehlendem kreativen Austausch und Transfer von Ideen und Wissen nicht erstrebenswert. Wahrscheinlicher sind deshalb Hybrid-Modelle zwischen Präsenzarbeit und Homeoffice, die die Vorzüge der Autonomie und Flexibilität im Homeoffice und die des sozialen Austauschs im Betrieb vereinen.
 

Homeoffice steuerlich fördern

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg möchte es Bürgerinnen und Bürgern, die von zu Hause arbeiten, erleichtern, hierfür steuerliche Vorteile zu nutzen. Dazu will Boddenberg die bestehenden Abzugsmöglichkeiten für Arbeitszimmerkosten mit einer sog. Einfachvariante ergänzen. Noch nie haben in Deutschland so viele Menschen von zu Hause gearbeitet, wie in den vergangenen Monaten. Home-Office bringt in aller Regel viele Vorteile mit sich, wie beispielsweise ersparte Fahrtkosten und -zeit. Jedoch bekommen die privaten Wohnkosten hierdurch einen beruflichen Touch. Boddenbergs Vorschlag lautet: „Wer im Home-Office arbeitet, soll für jeden vollen Tag einen Pauschalbetrag von 5 Euro, maximal 600 Euro im Jahr, als Werbungskosten abziehen können.” Um die Pauschale zu erhalten, muss nach den Plänen des Finanzministers der Arbeitsplatz in der Wohnung keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Ob am Küchentisch, in einer Arbeitsecke oder in einem getrennten Raum gearbeitet wird, macht dafür keinen Unterschied.