Finanzartikel mit Schlagwort: ‘geldwerter vorteil’

Geldwerter Vorteil beim Firmenwagen

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Der BFH hat den Fall entschieden, in dem der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber einen Firmenwagen überlassen bekommt, der geleast wurde. Fraglich war das Einbeziehen der Leasingsonderzahlung, da ein Fahrtenbuch geführt wurde und die tatsächlichen Kosten für die Berechnung des geldwerten Vorteils herangezogen wurden. Das Finanzamt war der Auffassung, dass die Leasingsonderzahlung in voller Höhe den Gesamtkosten zuzurechnen seien, obwohl in der Gewinnermittlung eine Verteilung erfolgte. Das Finanzgericht entschied demgegenüber,
 

Jahreswagenrabatt

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Um den geldwerten Vorteil zu bestimmen, ist der übliche Endpreis eines Kfz unter Letztverbrauchern als Maßstab und Ausgangsgröße für den Rabatt entscheidend. Der tatsächliche Angebotspreis kann in der Automobilbranche an Stelle des empfohlenen Preises angesetzt werden. Das BMF führt aus, dass der anzusetzende Endpreis sich ergibt, wenn 80 % des Preisnachlasses, der durchschnittlich beim Verkauf an Fremde tatsächlich gewährt wird, vom empfohlenen Preis abgezogen wird. Zu ermitteln ist der durchschnittliche Preisnachlass modellbezogen nach den tatsächlichen Verkaufserlösen in den vorangegangenen drei Kalendermonaten. Bei neu eingeführten Modellen darf in den ersten drei Kalendermonaten ein pauschaler Abschlag von 6 % der unverbindlichen Preisempfehlung als durchschnittlicher Preisnachlass angenommen werden.
 

Geldwerter Vorteil bei Fahrzeugüberlassung

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Nach dem BFH-Urteil vom 04.04.2008 muss ein Außendienstmitarbeiter für seinen Firmenwagen 0,03 % des Bruttolistenpreises versteuern, wenn er mindestens einmal wöchentlich den Betriebssitz seines Arbeitgebers aufsucht. Dies kommt jedoch nur dann zur Anwendung, wenn der Arbeitnehmer den Dienstwagen tatsächlich für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzt. Durch die Überlassung des Fahrzeugs besteht ein Anscheinsbeweis für die entsprechende Nutzung, der sich nicht auf alle Fälle beschränkt, in denen die Nutzungen arbeitsrechtlich untersagt wurden. Hinweis: Zur Entkräftigung des Anscheinsbeweises ist ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch zur Glaubhaftmachung anzuraten.