Erhöhter Lebensmittelverbrauch

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Das FG Münster hat entschieden, dass erhöhte Lebensmittelkosten wegen Bulimie nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sind. Durch die Klägerin wurden krankheitsbedingte Mehraufwendungen für Lebensmittel in einer pauschalen Höhe als agB geltend gemacht. Das Finanzamt erkannte die Aufwendungen nicht an, weil diese nicht der Heilung der Erkrankung dienten. Durch das FG Münster wurde die Klage abgewiesen, u.a. mit der Begründung, dass es sich bei den erhöhten Lebensmittelkosten nicht um außergewöhnliche Belastungen handelt, sondern um nichtabzugsfähige Kosten der privaten Lebensführung. Ferner stellen diese keine Arzneimittel dar und somit keine typischen Krankheitskosten.

Schlagworte: 

Finanzartikel wurde bisher 105 mal gelesen

VN:F [1.9.22_1171]
War der Finanzartikel empfehlenswert?
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
Werde Fachautor im Finanzblog und schreibe deine eigenen Finanzartikel zu Themen wie Steuern, Wirtschaft oder Versicherungen. Dazu wird nur ein einmaliger kostenpflichtiger Account benötigt.