Finanzartikel mit Schlagwort: ‘pkw’

Investitionsabzugsbetrag für PKW

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Hat ein Steuerpflichtiger im Investitionsabzugsjahr bei Planung der neuen Investition die 1%-Methode angewendet, bestehen nach Aussage des FG Saarland keine ernstliche Zweifel, dass er für den neu anzuschaffenden PKW die geforderten Nachweise (ordnungsgemäßes Fahrtenbuch) erbringen wird. Das Finanzamt verweigerte den Investitionsabzugsbetrag mit der Begründung, dass die Ankündigung, geeignete Aufzeichnungen zu führen, nicht glaubhaft seien. Ab 2007 ist grundsätzlich der Investitionsabzugsbetrag zur Anwendung gekommen. Hierbei müssen u. a. auch 90 % betriebliche Nutzung des PKW mit einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch im Anschaffungsjahr und im Folgejahr belegt werden.
 

Privatnutzungswert mit 1 %-Regelung bei bereits abgeschriebenen Kfz

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Nach einem Urteil des Finanzgerichts Köln ist die Anwendung der 1 %-Regelung auch dann zutreffend, wenn bei einem abgeschriebenen Kraftfahrzeug letztlich nur die Kostendeckelung zur Anwendung kommt. Sind die Gesamtaufwendungen für ein Kfz nur geringfügig höher als der anzusetzende 1% – Wert für die Privatnutzung, führt dies nicht zu einer unzutreffenden Besteuerung. Nach Aussage des Finanzgerichts steht jedem Steuerpflichtigen im Einzelnen offen, seinen tatsächlichen Aufwand durch Führung eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs zu ermitteln.
 

2009: erneut halber Vorsteuerabzug für PKW

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Der Regierungsentwurf des Jahressteuergesetzes 2009 enthält eine Wiederaufnahme der Regelung des § 15 Abs. 1b UStG, bei dem für die Anschaffung eines gemischt genutzten PKWs sowie für den laufenden Betrieb nur der halbe Vorsteuerabzug möglich ist. Sollte diese Regelung wieder eingeführt werden, muss in jedem Fall die Ermächtigung der Europäischen Union eingeholt werden. Betroffen sind Fahrzeuge, die von Einzelunternehmern und Personengesellschaften sowohl betrieblich als auch privat genutzt werden. Arbeitnehmer und auch GmbH-Geschäftsführer sind davon nicht betroffen. Hinweis: Den vollen Vorsteuerabzug kann nur derjenige geltend machen, der vor dem Inkrafttreten das Fahrzeug anschafft.
 

Fahrtenbuch trotz kleiner Mängel anzuerkennen

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Das Urteil des Bundesfinanzhofes vom 10.04.2008 zeigt, dass Aufzeichnungen im Fahrtenbuch grundsätzlich vollständig und richtig sein müssen. Kleinere Mängel führen jedoch nicht zur Verwerfung des Fahrtenbuches und damit nicht zur Anwendung der 1 %-Regelung, wenn die Angaben insgesamt plausibel sind. Das Einrichten eines gesonderten Aufwandkontos ist nicht zwingend Voraussetzung für die Anerkennung der Ordnungsmäßigkeit. Hinweis: Das Urteil des Bundesfinanzhofs führt wahrscheinlich in der Zukunft zu Streitigkeiten, was unter kleineren Mängeln des Fahrtenbuches zu verstehen ist. Auf jeden Fall dürften Flüchtigkeitsfehler verzeihlich sein.