Finanzartikel mit Schlagwort: ‘häusliches arbeitszimmer’

Höchstbetrag häusliches Arbeitszimmer

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Mit Urteil vom 09.05.2017 (Az. VIII R 15/15) hat der BFH zur mehrfachen Nutzung des Höchstbetrages für ein häusliches Arbeitszimmer (EStG i.d.F. des JStG 2010) entschieden und dazu einen Leitsatz aufgestellt. Der personenbezogene Höchstbetrag gem. der Regelungen des EStG i.d.F. des JStG 2010 begrenzt den Abzug von Aufwendungen eines Steuerpflichtigen auch bei der Nutzung von mehreren häuslichen Arbeitszimmern in verschiedenen Haushalten typisierend auf 1.250 Euro.
 

Häusliches Arbeitszimmer: BFH entscheidet zum Höchstbetrag

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

In zwei Urteilen hat der BFH zur Anwendung des Höchstbetrages entschieden, dass dieser personenbezogen zur Anwendung kommt und damit die Rechtsauffassung geändert. Nutzen zwei Personen ein Zimmer als häusliches Arbeitszimmer, kann jeder die anteiligen Kosten bis zum persönlichen Höchstbetrag ansetzen. Bisher ging die Finanzverwaltung von einem objektbezogenen Höchstbetrag aus.
 

Häusliches Arbeitszimmer

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteilsfall zum häuslichen Arbeitszimmer einer Klavierlehrerin zu den Voraussetzungen des steuerlichen Abzugs Stellung genommen. Entscheidend sind dabei die gesamten Umstände des Einzelfalls. Für den vollen steuerlichen Abzug der Aufwendungen ist zwar nicht erforderlich, dass für jede einzelne Tätigkeit der Mittelpunkt im häuslichen Arbeitszimmer liegt. Allerdings muss nach einer Gesamtbetrachtung das Ergebnis vorliegen, dass der Steuerpflichtige seine Tätigkeiten in diesem häuslichen Arbeitszimmer auch qualitativ betrachtet ausführt. Die Klavierlehrerin war als Pianistin tätig und gab auch Unterricht für Privatschüler. Zusammenfassend ergab sich jedoch, dass die Tätigkeit als Pianistin eben nicht im Arbeitszimmer ausgeführt wird. Der BFH bestätigte die Vorinstanz und ließ nur einen Abzug bis zum Höchstbetrag von 1.250,00 EUR zu.
 

Abzug einer Arbeitsecke

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Der BFH hat mit Beschluss vom 02.07.2012 über eine Nichtzulassungsbeschwerde im Hinblick auf die steuerliche Berücksichtigung von Aufwendungen für eine sogenannte Arbeitsecke zu entscheiden. Der BFH lehnte die Zulassung der Revision ab, da keine Gründe dafür zu erkennen seien. Mit seiner Beschwerde begehrte der Kläger die Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung und berief sich dabei u. a. auf das Urteil des FG Köln vom 19.05.2011. Dieses hatte entschieden, dass die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer auch bei erheblicher Privatnutzung anteilig steuerlich abgezogen werden können.