Finanzartikel mit Schlagwort: ‘elektronische Übermittlung’

Elektronische Übermittlung – Übergangsfrist

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Die Finanzverwaltung hat sich nun doch entschlossen, für die zertifizierte Übermittlung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Lohnsteueranmeldungen, Anträge auf Dauerfristverlängerungen und Anmeldungen von Sondervorauszahlungen eine Übergangsfrist zu gewähren. Übergangsweise können die Anmeldungen und Anträge trotz Verpflichtung ab dem 01.01.2013 auch ohne Zertifikat versendet werden. Nach Aussage der Finanzverwaltung endet diese Übergangszeit am 31.08.2013. Es wird dennoch empfohlen, nicht zu lange mit der Registrierung zu warten und das erforderliche Zertifikat im ElsterOnline-Portal zu beantragen. Auch das Bundeszentralamt für Steuern weist darauf hin, dass zwar zusammenfassende Meldungen ab dem 01.01.2013 authentifiziert übermittelt werden müssen. Auch hier wird aber für eine Übergangszeit bis zum 31.08.2013 eine Übermittlung ohne Authentifizierung über den Formularserver www.formulare-bfinv.de zugelassen.
 

Elektronische Übermittlung ab 2013

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Die elektronische Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung, Anträge auf Dauerfristverlängerung, Anmeldungen der Sondervorauszahlung und Lohnsteueranmeldungen an die Finanzverwaltung ist ab dem 01.01.2013 nur noch mit elektronischem Zertifikat (Authentifizierung) möglich. Hier ist eine Registrierung im ElsterOnline-Portal unter www.elsteronline.de erforderlich. Da zum Jahreswechsel eine Vielzahl von Registrierungen erwartet wird, sollte frühzeitig das erforderliche Zertifikat erreicht werden. Da eine Übermittlung ohne Registrierung ab dem 01.01.2013 nicht mehr möglich ist, kann bei nichtvorhandenen Zertifikaten unter Umständen die Steuererklärung zu spät beim Finanzamt eingereicht werden. Hier muss der Unternehmer mit der Festsetzung eines Verspätungszuschlags rechnen.
 

Elektronische Übermittlung der Anlage EÜR 2011

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Die Verpflichtung zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen auf elektronischem Weg hinsichtlich betrieblicher Steuern gilt sowohl bei Bilanzierern als auch bei Einnahmenüberschussrechnern. Bei Einnahmenüberschussrechnern mit Betriebseinnahmen unter 17.500 EUR im Wirtschaftsjahr wird es jedoch nicht beanstandet, wenn der Steuererklärung anstelle des Vordrucks eine formlose Gewinnermittlung beigefügt wird. In diesem Fall wird auf die elektronische Übermittlung der EÜR nach amtlich vorgeschriebenen Datensatz durch Datenfernübertragung verzichtet. Die Verpflichtungen, den Gewinn nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften zu ermitteln, sowie die sonstigen gesetzlichen Aufzeichnungspflichten zu erfüllen, bleiben davon unberührt. In diesen Fällen bleibt es aber bei der Übermittlung der Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenen Datensatz (mit Ausnahme Anlage EÜR).
 

Elektronische Übermittlung von Steuererklärungen

Geschrieben von Redaktion am in Finanznews und Steuerinfos

Einkommensteuererklärungen mit Gewinneinkünften sind ab dem Veranlagungszeitraum 2011 verpflichtend elektronisch zu übermitteln. Für beschränkt Steuerpflichtige kann jedoch aus technischen Gründen noch kein Zugang für die elektronische Übermittlung eröffnet werden. Derartige Steuererklärungen beschränkt Steuerpflichtiger sind deshalb weiterhin in Papierform einzureichen. Auch Feststellungserklärungen sind für Zeiträume, die nach dem 31.12.2011 beginnen, elektronisch zu übermitteln. Zum 01.01.2012 kann jedoch aus technischen Gründen nur ein Zugang für die elektronische Übermittlung von Feststellungserklärungen mit maximal zehn Beteiligten eröffnet werden. Feststellungserklärungen mit einer höheren Anzahl von Beteiligten sind deshalb weiterhin in Papierform einzureichen. Die Zahl der elektronisch übermittelbaren Beteiligten wird im Laufe des Jahres 2012 nach Angaben der Finanzverwaltung schrittweise gesteigert werden.