Finanzartikel mit Schlagwort: ‘Elektronische Rechnung’

Elektronische Rechnung

Geschrieben von Redaktion am in Umsatzsteuer - Vorschriften

Zwischenzeitlich wurde von der Finanzverwaltung ein BMF-Schreiben im Entwurf an diverse Verbände und Vertreter übersandt, das zum Thema elektronische Rechnungsstellung Aussagen der Finanzverwaltung enthält. Diesbezüglich werden jedoch Änderungen gefordert, die zur Klarstellung beitragen sollen. So fordert das IDW in einer Pressemitteilung vom 24.02.2012, dass zum Einen eine Änderung des Datenformats der elektronisch gespeicherten Rechnung bei unverändertem Inhalt nicht zu einem Verlust des Anspruchs auf Vorsteuerabzug führen kann. Auch das Kriterium der Lesbarkeit der auf Datenträgern gespeicherten elektronischen Rechnungen soll näher bestimmt werden. Sofern Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden, mit denen die Unterlagen lesbar gemacht werden können, soll das Kriterium der Lesbarkeit erfüllt sein.
 

Elektronische Rechnung zum 01. Juli 2011

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Nach einer Pressemitteilung des BMF sollen mit Wirkung ab dem 01.07.2011 die bislang sehr hohen Anforderungen der elektronischen Rechnung reduziert und so Bürokratiekosten der Wirtschaft in Milliardenhöhe abgebaut werden. Erst Bundestag und Bundesrat werden über die endgültige Ausgestaltung der gesetzlichen Regelungen entscheiden. Papier- und elektronische Rechnungen werden umsatzsteuerlich für den Vorsteuerabzug anerkannt, wenn die Echtheit der Herkunft der Rechnung, die Unversehrtheit ihres Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet ist. Die Rechnung muss alle gesetzlichen Anforderungen enthalten. Sofern die Neuregelung wie derzeit beabsichtigt in Kraft tritt, können elektronische Rechnungen künftig in ganz unterschiedlichen Formen den Empfänger erreichen: Als E-Mail (ggf. mit PDF- oder Textdateianhang), im EDI-Verfahren, über Computerfax oder Faxsurfer oder übe r Web-Download. Eine Signatur ist nicht mehr vorgeschrieben, diese kann jedoch immer noch verwendet werden. Rechnungen können elektronisch als Wiedergaben auf einem Bildträger oder auf anderen Datenträgern aufbewahrt werden, die keine Änderungen mehr zulassen. Für elektronische Rechnungen ist dies verpflichtend. Das bei der Aufbewahrung angewendete Verfahren muss den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung, den Grundsätzen zum Datenzugriff und der Prüfbarkeit digitaler Unterlagen entsprechen. Die Aufbewahrungsfrist beträgt bei einem Unternehmer in der Regel zehn Jahre.