Finanzartikel mit Schlagwort: ‘Elektronische Lohnsteuerkarte’

Lohnsteuerabzug ab 2012

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Durch die Verschiebung der elektronischen Lohnsteuerkarte auf voraussichtlich 2013 sind für den Lohnsteuerabzug ab dem 01.01.2012 Übergangsregelungen erforderlich. Die Finanzverwaltung hat mit Pressemitteilung vom 02.12.2011 darauf hingewiesen, dass die Papierlohnsteuerkarte 2010 hierbei um ein Jahr länger verwendet werden kann. Bei einem Arbeitgeberwechsel muss der Arbeitnehmer wie bisher auch dem neuen Arbeitgeber die Lohnsteuerkarte 2010 aushändigen. Sofern eine Ersatzbescheinigung 2011 vorliegt, ist diese entsprechend vorzulegen. Sofern sich bei den Eintragungen auf der Lohnsteuerkarte oder der Ersatzbescheinigung Änderungen ergeben haben, muss der Arbeitnehmer dies beim zuständigen Finanzamt richtigstellen lassen. Sind die Eintragungen noch aktuell, ist nichts w eiter zu veranlassen. Das im Herbst 2011 versandte Informationsschreiben des Finanzamts über die erstmals elektronisch gespeicherten Daten für den Lohnsteuerabzug (ELStAM) ab dem 01.01.2012 kann dem Arbeitgeber des ersten Dienstverhältnisses ebenfalls vorgelegt werden. Insofern ist jedoch zu überprüfen, ob die darin enthaltenen Angaben richtig sind.
 

Elektronische Lohnsteuerkarte kommt

Geschrieben von Redaktion am in Lohnabrechnung und Gehalt

Die bisherige Papier-Lohnsteuerkarte wird durch ein elektronisches Verfahren ersetzt. Arbeitnehmer werden daher in den kommenden Wochen über ihre persönlichen elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) informiert. Rund 41 Millionen Arbeitnehmer erhalten ein Mitteilungsschreiben indem ihre zum 01.01.2012 gültigen elektronischen ELStAM aufgeführt sind. Die übermittelten Daten sollten sorgfältig auf ihre Richtigkeit für den künftigen Lohnsteuerabzug überprüft werden. Korrekturen können bis zum Jahresende beim zuständigen Finanzamt beantragt werden. Falsche Daten könnten dazu führen, dass der Arbeitnehmer ab 2012 weniger Netto in der Gehaltsabrechnung vorfindet. Vorhandene Freibeträge müssen auf jeden Fall neu beantragt werden, beispielsweise die Entfernungsp auschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Da ein erhöhter Publikumsverkehr in den Finanzämtern erwartet wird, empfiehlt es sich, Anträge zu persönlichen Änderungen der ELStAM bereits jetzt über den Postweg einzureichen. Antragsformulare sind bei den Finanzämtern erhältlich oder können über das Internet abgerufen werden (www.formulare-bfinv.de/ffw/content.do).