Finanzartikel mit Schlagwort: ‘E-Bilanz’

E-Bilanz: neue Taxonomie

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Die Finanzverwaltung hat mit einem neuen Schreiben die aktualisierte Taxonomie zur elektronischen Übermittlung von Bilanzen bekannt gegeben. Diese gilt für alle Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen. Enthalten sind zwingend zu übermittelnde Werte im Anlagenspiegel, d. h. es wurden neue Mussfelder eingefügt. Ergeben sich im Einzelfall keine Angaben dazu, muss die Übermittlung mit einem NIL-Wert erfolgen (Übermittlung ohne Wert). Ein detailliertes Anlageverzeichnis kann weiterhin übermittelt werden. Dies muss im Berichtsteil angekündigt werden. Die Taxonomie wurde aufgrund der neuen Gliederungsvorgaben des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes angepasst. Der bisherige Gliederungspunkt „Gewinnermittlung bei Personengesellschaften“ wurde umbenannt in „steuerliche Gewinnermittlung bei Feststellungsverfahren“.
 

E-Bilanz ist nun verpflichtend

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Die Finanzverwaltung weist in ihrem Schreiben vom 19.12.2013 darauf hin, dass für Wirtschaftsjahre, die vor dem 1.1.2013 beginnen, die Papierform für Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnung noch nicht beanstandet wird. Für Wirtschaftsjahre, die mit dem Kalenderjahr identisch sind bedeutend dies die zwingende Übermittlungspflicht ab Veranlagungsjahren 2013. Für bestimmte steuerbefreite Körperschaften und Personenvereinigungen gilt die Verpflichtung erst für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2014 beginnen.
 

Neues zur E-Bilanz

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Ab Wirtschaftsjahre 2013 muss die Übermittlung der E-Bilanz an das Finanzamt erfolgen. Anfang Februar fand aus diesem Grund eine Informationsveranstaltung im Bundesfinanzministerium zum Thema E-Bilanz statt. An der Taxonomie werden kaum Veränderungen vorgenommen. Ergänzt wurde die Position „Ergänzungen für vororganschaftliche Mehr- und Minderabführungen“. Die Übermittlung der E-Bilanz für Jahre, die nach dem 31.12.2012 beginnen, muss mit Release 5.1 zur HGB-Taxonomie erfolgen. Mit dem Nachfolge-Release 5.2 soll dann auch die Einreichung an den elektronischen Bundesanzeiger möglich sein. Nach Auskunft der Finanzverwaltung sind keine Erweiterungen des Mindestumfangs geplant. Langfristig geplant ist eine Rückübermittlung an den Steuerpflichtigen im XBRL-Format. Ein genauer Zeitpunkt konnte jedoch noch nicht genannt werden.
 

E-Bilanz kommt wie geplant

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Nach einer gemeinsamen Pressemitteilung des BMF und BMWi vom 30.05.2012 soll die E-Bilanz wie geplant umgesetzt werden. Die E-Bilanz wird mittelstandsfreundlich umgesetzt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Endbürokratisierung, so in der gemeinsamen Pressemitteilung. Kleine und mittlere Unternehmen müssen nur die im Hauptbuch enthaltenen Bilanzposten elektronisch übermitteln. Die elektronische Übermittlung von E-Bilanzen wird in den allermeisten Fällen erst für Wirtschaftsjahre ab 2013 verpflichtend. Für das Wirtschaftsjahr 2012 steht es den Unternehmen frei, die Bilanz noch auf Papier abzugeben. Der amtliche Datensatz der E-Bilanz wird kontinuierlich evaluiert. Ziel ist, die E-Bilanz den praktischen Anforderungen kontinuierlich anzupassen. In diesem Prozess werden wie bisher auch interessierte Vertreter der Kammer, Verbände und Unternehmen eingebunden.