Finanzartikel mit Schlagwort: ‘afa’

Erhöhte Absetzungen

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Erhöhte Absetzungen nach § 7 h EStG sind nach dem Urteil des BFH vom 06.05.2014 nur ansetzbar, wenn die zuständige Gemeindebehörde die Voraussetzungen dazu objektbezogen bescheinigt. Den Finanzbehörden ist es nicht möglich zu überprüfen, ob die Maßnahmen auch wirklich durchgeführt wurden. Dazu fehlt es nach Aussage des Gerichtes auch schon an der Sachkunde. Eine auf das ganze Objekt bezogene Bescheinigung reicht aber damit nicht aus, um die durchgeführten Maßnahmen in der einzelnen Eigentumswohnung nachweisen zu können.
 

AfA von gebrauchter Software

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Bisher war gebrauchte Software vom Wiederverkauf grundsätzlich ausgeschlossen und nur dann möglich, wenn sich die Programme auf einer CD des Herstellers befanden. Nach einem Urteil des EuGH vom 03.07.2012 dürfen auch gebrauchte Programme gekauft bzw. im Internet heruntergeladen werden. Beim Kauf von Software, die mehr als 410 EUR kostet (neu oder gebraucht), wird in der Regel über drei Jahre abgeschrieben. Updates stellen immer sofortigen Betriebsausgabenabzug dar. Bei Software, die bis zu 410 EUR kostet, kommt die Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter in Betracht.
 

Degressive Abschreibung

Geschrieben von Redaktion am in Steuern und Finanzen

Die degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von max. 25 % wurde ab dem 01.01.2009 wieder eingeführt. Diese Regelung läuft zum Jahresende 2010 aus. Die Bundesregierung wurde nun gefragt, ob sie eine Abkühlung der Investitionstätigkeit erwartet, wenn die degressive Abschreibung wie geplant zum Ende des Jahres 2010 ausläuft. Nach Auskunft der Bundesregierung seien auch in den Jahren 2011 und 2012 noch positive kassenmäßige Entlastungen bei den investierenden Unternehmen zu erwarten. Die auch in den Jahren 2011 und 2012 erhöhte Liquidität sowie die damit verbesserten Refinanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen würden auch nach Ablauf der Maßnahme ein positives Investitionsklima schaffen. Eine zeitliche Verlängerung der derzeit geltenden Regelung zur degressiven Abschreibung sei aber nicht geplant.
 

Abschreibung von Software

Geschrieben von Redaktion am in Bilanz - Finanzbuchhaltung

Da die Abschreibungsregeln für geringwertige Wirtschaftsgüter nur für bewegliche Wirtschaftsgüter gelten, sind diese für immaterielle Wirtschaftsgüter wie Software nicht in Betracht gekommen. Bis zur Grenze von 410 Euro hat die Finanzverwaltung Software jedoch grundsätzlich als Trivialprogramme und damit als materielle Wirtschaftsgüter angesehen. Die Sofortabschreibung von GWG war insofern möglich. Durch die Gesetzesänderung ab 2008 wurde der Grenzwert für die GWG-Regelung auf 150 Euro reduziert. Die Finanzverwaltung hat nun auch den Grenzwert für die Beurteilung auf 150 Euro als Trivialprogramm angepasst (Entwurf der neuen Einkommensteuerrichtlinien 2008).