Riester Rente

Durch den demographischen Wandel verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Rentnern und Beitragszahlern in der gesetzlichen Rentenversicherung. Damit die Beiträge bezahlbar bleiben, wird das Renteneinstiegsalter auf 67 Jahre angehoben und zukünftige Rentenerhöhungen werden geringer ausfallen.

Private Altersvorsorge mit der Riester Rente


Damit Sie auch im Alter Ihren gewohnten Lebensstandard halten können, benötigen Sie eine zusätzliche Altersvorsorge. Die Riester Rente, benannt nach Walter Riester, einem ehemaligen Bundesarbeitsminister, ist eine Form der privaten Altersvorsorge, die vom Staat mit Zuschüssen oder Steuervorteilen gefördert wird. Wenn Sie zur Gruppe der Besserverdienenden gehören und einem hohen Grenzsteuersatz unterliegen, ist die Förderung der Riester Rente durch Steuervorteile meistens günstiger. Bei Eheleuten und Geringverdienern ist die Förderung Ihrer Altersvorsorge über Zulagen oft die bessere Wahl. Weil das Finanzamt eine Günstigerprüfung vornimmt, muss bei beiden Varianten ein Zulagen-Antrag gestellt werden. Dabei müssen Sie beachten, dass dieser innerhalb von zwei Jahren nach Vertragsabschluss der Riester Rente erfolgt.

Vier Varianten für die Riester Rente



Die Altersvorsorge mit der Riester Rente kann in vier Varianten erfolgen. Jede dieser Varianten hat Vor- und Nachteile. Die Riester Rente kann als Banksparplan, Fondsparplan, oder als Rentenversicherung erfolgen. Seit dem Jahr 2008 ist auch „Wohn-Riester“ möglich. Bei allen Verträgen erfolgt die Besteuerung bei der Auszahlung. Um optimale Vergünstigungen zu erhalten, sollte Ihre Altersvorsorge ein- bis zweimal jährlich auf die aktuellen Verhältnisse überprüft und angepasst werden.


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