Girokonto

Das Girokonto ist für viele Menschen mehr als nur ein Kontokorrentkonto zur Zahlungsabwicklung. Es wird von nahezu allen Bankinstituten in Deutschland angeboten und sorgt für einen reibungslosen Ablauf im Zahlungsverkehr eines jeden Bankkunden. Im italienischen Sprachgebrauch bedeutet der Begriff „Giro“ Kreislauf. Ihr Girokonto steht dementsprechend nicht nur Ihnen zur Verfügung. Das vorhandene Kapital wird von Ihrem Bankinstitut mit genutzt. Da die Einlagen auf einem Girokonto selten über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, bieten Banken neben dem Girokonto auch Sparbücher, Festgelder oder Anleihen an. So wird längerfristiges Kapital angehäuft, aus dem beispielsweise Kredite für Privatkunden entstehen können.

Das Girokonto gibt es je nach Bank in vielfältigen Varianten: Einige Institute bieten das Girokonto ab einem festgelegten Geldeingang ohne Anfall von Gebühren an, während andere Institute diese Option lediglich Auszubildenden oder Studenten einräumen. Die Gebühren für Konten werden meist quartalsweise abgerechnet und direkt vom Girokonto abgezogen. Tagesgeldkonten, die für Zinsen sorgen, ohne eine längerfristige Anlage einzugehen, setzen bei vielen Instituten auch Girokonten voraus, da diese meist als Referenzkonten genutzt werden. Die Bedingungen variieren jedoch von Bank zu Bank. Einige Institute locken Neukunden auch mit Gutschriften über mehrere Dutzend Euro, über den Wegfall der Kontoführungsgebühren über einen festgelegten Zeitraum oder eine Gutschrift bei der Werbung weiterer, neuer Kunden.


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